Immobilienkultur

Seefeldstrasse 62, 8008 Zürich · seit 2007

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Wer in Zürich Seefeld an der Seefeldstrasse 62 die Treppe zum Altbau hochsteigt und die schwere Holztür im ersten Stock öffnet, landet nicht bei einer x-beliebigen Verwaltung, sondern bei einer Agentur, die einen Teil ihrer Häuser selbst umbaut. Immobilienkultur verwaltet und verkauft Wohnungen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeflächen, entwickelt daneben aber auch eigene, langfristige Sanierungsprojekte, etwa die vollständige Haussanierung an der Köchlistrasse 35 in Kreis 4. Auf der eigenen Website beschreibt sich das Unternehmen als kleine, feine, inhabergeführte Immobilienagentur mit Sitz im Zürcher Seefeld, die seit 2007 stetig wächst. Seit 2014 führt Filippo Leggio das Unternehmen, das von der Bewirtschaftung bis zur Immobilienentwicklung jeglichen Service bietet, hauptsächlich für Privatkunden.

„Im Dialog liegt die Substanz", so lautet das Leitmotiv, auf das die Firma ihre Philosophie stützt. Auf der Startseite reiht Immobilienkultur die eigenen Aufgaben eng aneinander: Kaufen, Verwalten, Bewirtschaften, Umbauen, Vermieten, Einziehen, Ausziehen, Abbruch, Aufbau, und begründet damit den eigenen Anspruch, für die vielseitige Welt der Immobilien ebenso vielseitig aufgestellt zu sein. Der Firmenname ist dabei Programm: In einem auf der eigenen Website wiedergegebenen Interview heisst es über das Büro im ersten Stock des Altbaus an der Nummer 62, dort seien Ästhetik, Fachwissen und Herz gleichermassen zu Hause, und genau daher stamme der Name Immobilienkultur. Rechtlich firmiert das Unternehmen unter 2 Gesellschaften mit identischer Adresse, der Immobilienkultur Zürich AG und der Immobilienkultur Verwaltungen AG, beide an der Seefeldstrasse 62, 8008 Zürich. Auf der Team-Seite wird Filippo Leggio als Gründer und Partner geführt, an seiner Seite arbeitet Tosca Reggio als Sachbearbeiterin Immobilienbewirtschaftung. Die eigene Team-Beschreibung fasst es so zusammen: Immobilienkultur sei eine kleine, inhabergeführte Firma, die vor allem von ihrem Netzwerk und jeder Menge Persönlichkeit lebe.

Bewirtschaftung und Verkauf

Für die Bewirtschaftung von Wohnungen, Mehrfamilienhäusern und Gewerbeflächen setzt Immobilienkultur nach eigener Beschreibung auf eine Mischung aus jahrelangem Branchen-Know-how und einem flexiblen, eher unkonventionellen Zugang zu den einzelnen Aufgaben. Die eigene Beschreibung nennt das eine Synthese aus Pflicht und Kür, unterlegt mit der Leidenschaft für die Branche, gepaart mit dem Vertrauen auf bewährte Methoden statt auf ständig neu erfundene Abläufe. Der Anspruch dahinter: den Mietern eine partnerschaftliche Betreuung bieten und den Eigentümern gleichzeitig mehr Spielraum und Sorgenfreiheit verschaffen. Beim Verkauf verspricht die Firma optimale Marktkenntnisse, kompetente Beratung und ein leistungsstarkes Netzwerk, ausdrücklich für Wohnungen, Mehrfamilien- und Gewerbehäuser ebenso wie für einzigartige Liebhaberobjekte. Eine feste Verkaufsmethode oder ein standardisiertes Vermarktungspaket nennt die Website nicht. Anders als grössere Maklerketten stellt Immobilienkultur den persönlichen, individuellen Service in den Vordergrund und macht aus der eigenen Grösse ausdrücklich einen Vorteil statt einer Einschränkung.

Das eigene Projekt an der Köchlistrasse

Wie ernst Immobilienkultur die eigene Projektentwicklung nimmt, zeigt die total sanierte Liegenschaft an der Köchlistrasse 35 in Kreis 4, das einzige konkret benannte Bauprojekt auf der eigenen Projekte-Seite und damit erkennbar das Aushängeschild für den Entwickler-Teil des Geschäfts. Zum Sanierungsprojekt vermerkt die Website, dass sämtliche Wohnungen bereits vermietet seien. Zur Lage schreibt die Firma, dass die unmittelbare Nähe zur belebten Langstrasse eine grosse Auswahl an Restaurants, Bars, Dienstleistungen und Galerien bietet, und dass die Liegenschaft ausgezeichnet erschlossen sei: Die Haltestelle Kalkbreite/Bahnhof Wiedikon liegt nur 100 Meter entfernt, in 6 Gehminuten erreicht man den Bahnhof Wiedikon mit Anschluss an mehrere S-Bahn- und Tramlinien, und nach 10 Minuten steht man am Stauffacherplatz. In einem im Juli 2021 auf der eigenen Website wiedergegebenen Gespräch mit dem Nachbarschaftsportal zurichkreis8.ch bringt Filippo Leggio die Philosophie hinter solchen Projekten auf den Punkt: „Wir reissen kein Haus ab, um dann möglichst viele Wohnungen neu zu bauen." Die Aussage lässt sich unmittelbar auf das eigene Projekt übertragen: Bei der Sanierung an der Köchlistrasse 35 stand die Aufwertung des Bestehenden im Vordergrund, nicht ein Neubau an gleicher Stelle. Immobilienkultur beschreibt die eigenen Projekte allgemein so, dass sie besonderen Immobilien eine neue Nutzbarkeit, eine neue Fassade oder einen neuen Stil verleihen, mit viel Ausdauer und Begeisterung, und sieht darin nach eigenen Worten die eigene Zukunft als Unternehmen.

Kundenportal und Team

Für bestehende Mieterinnen und Mieter betreibt Immobilienkultur ein digitales Kunden-Center: Reparaturmeldungen und Schlüsselbestellungen laufen laut Website über ein Online-Formular, ergänzt um 4 zum Download bereitstehende Merkblätter, die Hausordnung, die Waschküchenordnung sowie eine Checkliste zur Wohnungsabgabe, in deutscher und in englischer Fassung. Das ist ein kleiner, aber praktischer Baustein, der zeigt, dass sich das Angebot nicht nur an Eigentümer, sondern ausdrücklich auch an die bestehende Mieterschaft richtet, und der über eine reine Vermittlungsseite ohne Nutzen für laufende Mietverhältnisse hinausgeht. Nach aussen tritt die Firma mit einem sehr überschaubaren, namentlich vorgestellten Team auf: Filippo Leggio als Gründer und Partner sowie Tosca Reggio als Sachbearbeiterin Immobilienbewirtschaftung. Wer mehr Personal hinter grösseren Portfolios erwartet, findet auf der Website keine weiteren Namen, was zur eigenen Selbstbeschreibung als kleine, inhabergeführte Firma passt, aber auch bedeutet, dass ein umfangreiches Verwaltungsmandat an ein entsprechend kleines Team geht. Dass das Team dennoch wächst, zeigt eine offene Stelle auf der eigenen Seite: Gesucht wird eine Immobilienbuchhalterin oder ein Immobilienbuchhalter mit einem Pensum von 100%, ausgeschrieben mit der Zusicherung einer fairen und marktgerechten Entlöhnung und dem Versprechen, Ideen einbringen zu können, ohne dass die Website dazu eine Zahl nennt.

Kosten und Kontakt

Zu Maklerprovision, einem Pauschalhonorar, einer Mindestsumme oder einer Exklusivitäts- oder Kündigungsfrist findet sich auf der Website keine Angabe. Immobilienkultur veröffentlicht seine Konditionen nicht, wer sie erfahren will, muss das persönliche Gespräch suchen. Genau dazu lädt die Kontaktseite auch ein: „Schreiben Sie uns, rufen Sie an oder kommen Sie auf einen Espresso vorbei!", heisst es dort, mit dem Büro an der Seefeldstrasse 62, 8008 Zürich, als physischer Anlaufstelle. Wer der Firma vor einem Besuch erst online folgen will, findet sie dort auch mit Links zu Instagram und Facebook. Wer den direkten Draht sucht, statt nur ein Formular auszufüllen, findet hier tatsächlich eine offene Tür in einem der teureren Quartiere der Stadt.

Immobilienkultur passt zu Eigentümerinnen und Eigentümern im Seefeld und den angrenzenden Quartieren, die eine Liegenschaft nicht nur verwaltet oder verkauft, sondern bei Bedarf auch grundlegend erneuert haben wollen, und die dafür lieber mit 2 namentlich bekannten Personen sprechen als mit einer anonymen Zweigstelle einer grossen Kette. Wer zusätzlich Wert auf ein digitales Portal für Reparaturmeldungen legt, findet mit dem Kunden-Center eine Lösung, die über die reine Mietverwaltung hinausgeht. Wer dagegen von Anfang an eine veröffentlichte Gebührenstruktur zum Vergleichen sucht oder ein grosses Team für ein umfangreiches Portfolio braucht, bekommt beides bei Immobilienkultur nicht von der Website, sondern erst im persönlichen Gespräch an der Seefeldstrasse, so wie bei den meisten inhabergeführten Agenturen im Seefeld. Wer dafür bereit ist, findet in der Kombination aus Bewirtschaftung, Verkauf und eigener Projektentwicklung ein Angebot, das über das übliche Dreieck aus Vermieten, Verkaufen und Verwalten hinausgeht, ohne dass die Firma dafür lauter wirbt, als sie tatsächlich liefert.

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