Polysupport AG
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Wer in Zürich eine Verwaltung sucht, die nicht aus der Immobilienbranche selbst stammt, sondern aus einem Industriekonzern, landet früher oder später bei Polysupport AG. Die Firma entstand nicht als Ausgründung eines Maklerbüros, sondern aus der eigenen Liegenschaftsabteilung von Philips: ein Bündel aus Sekretariat, Baubüro, Hauswartung und Sicherheit, das der Elektronikkonzern jahrelang intern betrieb, bevor daraus 1999 eine eigenständige Firma wurde. Aus dieser Herkunft trägt Polysupport bis heute Aufgaben im eigenen Haus, die andere Verwaltungen an Subunternehmer weiterreichen: Post- und Speditionsdienste, Zutrittskontrolle, Schliessdienst und Sicherheitsrundgänge.
Herkunft bei Philips
Der Ursprung der Firma liegt in der Abteilung Allgemeine Dienste und Liegenschaften der Philips AG, zu deren Aufgabenbereich Sekretariat, Baubüro, Hauswartung und Sicherheit gehörten. 1998 kam Bewegung in diese Struktur: Philips begann, einen Teil dieser Dienste auszulagern und offene Stellen nicht mehr nachzubesetzen. Aus den verbliebenen Mitarbeitenden entstanden am 1. April 1999 3 eigenständige Firmen. Eine davon war Polysupport AG, gegründet von Bruno Brugger, die die Gebäudeverwaltung mit sämtlichen dazugehörigen Dienstleistungen übernahm: Sekretariat, Baubüro, Hauswartung, Elektrikerarbeiten, die Verwaltung des Büromaterials für das gesamte Gebäude, die Führung der Poststelle sowie Empfang und Telefonzentrale. Wer diese Liste liest, merkt schnell, dass Polysupport von Anfang an mehr war als eine reine Verwaltung von Mietzins und Nebenkosten: Die Firma trat als interner Dienstleister für ein ganzes Gebäude an, nicht als externer Vermittler zwischen Eigentümerschaft und Mieterschaft.
Diese Herkunft erklärt auch, warum das heutige Angebot breiter ausfällt als bei einer klassischen Bewirtschaftungsfirma. Wo eine gewöhnliche Verwaltung für Sicherheitsdienst, Postlogistik oder technischen Unterhalt einen externen Partner beizieht, hat Polysupport diese Funktionen von Anfang an selbst betrieben, weil sie ursprünglich Teil der internen Philips-Infrastruktur waren. Andere Zürcher Verwaltungen sind aus einem Treuhandbüro oder einer Maklertätigkeit gewachsen und haben sich Bewirtschaftung erst später angeeignet, Polysupport lief den umgekehrten Weg: von der reinen Innendienstleistung eines Konzerns hin zur eigenständigen Verwaltung für fremde Eigentümerschaften. Ende 2010 zog sich Brugger in den Ruhestand zurück und verkaufte seine Firma an die EIKO Verwaltungs AG. Unter diesem neuen Dach läuft Polysupport bis heute unter dem gleichen Namen weiter, geführt von Roger Weller. Wer heute mit Polysupport spricht, spricht damit nicht mehr mit der Gründergeneration, sondern mit einer Firma, die seit 2010 Teil eines grösseren Verwaltungsunternehmens ist, ihren eigenen Namen und offenbar auch ihre ursprüngliche Arbeitsweise aber behalten hat.
Bewirtschaftung für STWEG-, Wohn- und Geschäftsliegenschaften
Im Kern bewirtschaftet Polysupport Stockwerkeigentum sowie Wohn- und Geschäftsliegenschaften. Die eigene Website beschreibt die Aufgabe knapp: Die Firma übernimmt die ihr anvertrauten Objekte vollumfänglich, damit die Eigentümerschaft mehr Zeit für andere Dinge hat. Das ist die klassische Bewirtschaftungsleistung, wie sie viele Zürcher Verwaltungen anbieten, laufende Betreuung von Liegenschaften über die reine Vermietung oder den Verkauf hinaus. In der Navigation der Website sind Geschäftsliegenschaften, Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum als eigene Rubriken angelegt, was zeigt, dass die Firma diese 3 Objektarten getrennt anspricht, statt sie unter einem allgemeinen Bewirtschaftungsangebot zu vermischen. Was Polysupport von einer reinen Miet- und Nebenkostenverwaltung unterscheidet, zeigt sich erst im Detail der übrigen Dienstleistungen, die auf der Website als eigene Kategorien geführt werden statt als Fussnote unter weiteren Leistungen.
Post-, Sicherheits- und Technikdienste im eigenen Haus
Für Geschäftsliegenschaften bietet Polysupport Post-, Speditions-, Paketpost- und Kopierdienste an, damit ein Gebäude in diesen Punkten vollständig versorgt ist, ohne dass die Mieterschaft eigene Lösungen organisieren muss. Bei der Sicherheit bleibt es nicht bei einer allgemeinen Zusicherung: Die Firma nennt Bewachung, Zutritt, Schliessdienst und Rundgänge als konkrete Leistungen für eine Liegenschaft. Das deckt sich mit der Firmengeschichte, in der Sicherheit von Anfang an zum Portfolio gehörte, damals noch als Teil der internen Philips-Struktur, heute als eigenständige Dienstleistung für fremde Liegenschaften. Für eine Geschäftsliegenschaft mit mehreren Mietparteien bedeutet das einen Anbieter für Bewirtschaftung, Postlogistik und Objektschutz gleichzeitig, statt separate Verträge mit mehreren einzelnen Dienstleistern abschliessen zu müssen.
Planung, Bauführung und Gebäudeunterhalt
Neben der laufenden Bewirtschaftung unterstützt Polysupport auch bei baulichen Veränderungen, von der Planung bis zur Bauführung. Der technische Unterhalt umfasst laut Website Überwachung, Energiemanagement und Portallösungen mit Leittechnik zur Steuerung von Anlagen, also die technische Seite eines Gebäudes über die reine Instandhaltung hinaus. Dazu kommt der klassische Gebäudeunterhalt: die Pflege der Bausubstanz und die Wartung der technischen Anlagen, mit dem erklärten Ziel, den Wert der Liegenschaft zu erhalten. Für Eigentümerschaften, die neben der Verwaltung auch technische Betreuung und Bauprojekte aus einer Hand wollen, deckt Polysupport damit einen breiteren Bogen ab als eine Verwaltung, die sich auf Buchhaltung und Mietverträge beschränkt. Die Website nennt zudem eine Rubrik Zertifizierte Partner für dieses Leistungsspektrum, ohne die einzelnen Partner beim Namen zu nennen.
Was die Website offen lässt
Zu Kosten äussert sich die Website nicht: Polysupport veröffentlicht kein Bewirtschaftungshonorar, keine Grundgebühr und keine Nebenkostenpauschale. Wer eine Liegenschaft verwalten lassen will, muss die Konditionen direkt bei der Firma erfragen. Auch zu Teamgrösse, konkreten Referenzobjekten oder einer Mitgliedschaft bei SVIT oder USPI äussert sich die aktuell erfasste Seite nicht. Das ist bei Zürcher Bewirtschaftungsfirmen eher die Regel als die Ausnahme, weshalb sich daraus kein Nachteil gegenüber der Konkurrenz ableiten lässt, aber wer vorab eine konkrete Kostenvorstellung sucht, bekommt sie hier nicht ohne ein persönliches Gespräch. Was die Website dagegen sehr genau zeigt, ist die Firmengeschichte selbst: Kaum eine andere Zürcher Verwaltung legt ihre Herkunft aus einem Industriekonzern, den Gründungstag und den späteren Verkauf an eine grössere Verwaltungsgruppe so offen dar. Wer sich vorab ein Bild von den Personen hinter der Firma machen will, findet auf der Website zwar Rubriken für Team und Organigramm, deren Inhalte sich aber erst nach einem Klick durch die Navigation erschliessen und nicht Teil dieser Bestandsaufnahme sind.
Für wen sich Polysupport eignet
Polysupport passt zu Eigentümerschaften von Geschäfts- und Stockwerkeigentumsliegenschaften in und um Zürich, die eine Verwaltung suchen, die neben Mietzins und Nebenkosten auch Haustechnik, Bauprojekte, Post und Sicherheit organisiert. Wer nur eine einzelne Mietwohnung verwalten lassen will, findet bei spezialisierten Kleinverwaltungen möglicherweise ein schlankeres Angebot. Für eine Geschäftsliegenschaft mit technischen Anlagen, mehreren Mietparteien und Bedarf an Objektschutz bietet die Kombination aus Bewirtschaftung, Technik und Sicherheit unter einem Dach dagegen einen klaren Vorteil, den eine reine Buchhaltungs- und Inkassoverwaltung so nicht liefert. Die Adresse an der Allmendstrasse 140 in 8027 Zürich lässt sich unangemeldet aufsuchen, telefonisch ist die Firma unter 044 488 62 62 erreichbar, per Fax unter 044 488 62 79 und per E-Mail unter info@polysupport-ag.ch. Für eine Firma, die aus der internen Hausverwaltung eines Weltkonzerns hervorgegangen ist, wirkt dieses Leistungsbündel folgerichtig statt aufgesetzt.