BETTERHOMES

Flurstrasse 55, 8048 Zürich · seit 2005

Zum Bewerten auf einen Stern tippen

BETTERHOMES begann 2005 nicht als Maklerbüro, sondern als Softwareprojekt. Gründer, Eigentümer und CEO Cyrill Lanz startete die Muttergesellschaft BETTERHOMES AG in Zürich mit einem einzigen Softwareentwickler, mitten im Aufbruch des Web 2.0. Aus diesem Anfang entstand das, was das Unternehmen bis heute prägt: das hybride Maklermodell, eine Verbindung aus selbst entwickelter Technologie und lokaler Expertise vor Ort. BETTERHOMES nennt sich selbst Pionier dieses Modells, seit 2005, und untermauert den Anspruch mit einer Zahl, die auf der eigenen Startseite steht: über 31'645 Vermittlungen seit der Gründung. Die Schweizer Landesgesellschaft gehört vollständig der Zürcher Muttergesellschaft BETTERHOMES AG, die neben dem Heimmarkt Schweiz auch in Deutschland und Österreich tätig ist. Das Unternehmen führt inzwischen eine eigene Rückschau unter dem Titel "20 Jahre BETTERHOMES, Pioniergeist, der bewegt".

Wer über BETTERHOMES verkaufen oder vermieten will, startet mit einer kostenlosen, unverbindlichen Immobilienbewertung und einem Beratungsgespräch bei einer lokalen Maklerin oder einem lokalen Makler. Bezahlt wird gemäss eigenem FAQ erst nach erfolgreichem Abschluss, in Form einer Erfolgsprovision. Zur Vorbereitung gehört laut demselben FAQ eine bankenanerkannte Marktwertbewertung, auf deren Basis der Verkaufs- oder Mietpreis realistisch festgelegt wird, dazu eine professionelle Dokumentation mit Fotos, einem Objektvideo und einer 360-Grad-Tour für die Immobilienplattformen. Was BETTERHOMES von einem klassischen Maklerbüro unterscheidet, ist die selbst gebaute Software dahinter: Die KI-gestützte Maklersoftware Betternet® steuert intern den Vermarktungsprozess, während das Kunden- und Tippgeberportal MyBETTERHOMES® Verkäuferinnen, Vermieter und Interessenten jederzeit über den Stand ihres Anliegens informiert. Nach eigenen Angaben erreicht BETTERHOMES dank seines Immobilienangebots monatlich bis zu 15'000 Interessentinnen und Interessenten in der Schweiz, die laufend mit der firmeneigenen Datenbank abgeglichen werden, um passende Käufer- oder Mietparteien schneller zu finden. Jede Immobilie läuft zudem, nach eigener Aussage, mit 100-prozentiger Abdeckung über alle relevanten Schweizer Immobilienportale, nicht nur über die eigene Seite.

Was die Vermittlung kostet

Diese Kategorie dreht sich um den Preis, und bei BETTERHOMES lohnt sich ein genauer Blick, weil das Unternehmen 2 unterschiedliche Mandatsformen mit klar unterschiedlichen Konditionen führt. Ein Festpreis im engeren Sinn ist das nicht: BETTERHOMES arbeitet mit Erfolgsprovisionen, die je nach Mandat und Geschäft variieren.

Beim Standard-Mandat, der exklusiven Variante, verlangt BETTERHOMES beim Verkauf eine reine Erfolgsprovision von 2 Prozent des Verkaufspreises, mit einer Mindestprovision von 10'000 Franken. Bei kleineren Objekten kann diese Untergrenze den effektiven Satz spürbar über die genannten 2 Prozent anheben. Bei der Vermietung entspricht die Provision einer Bruttomonatsmiete, mindestens aber 1'500 Franken. In beiden Fällen kommen eine Aufschaltgebühr von 169 Franken sowie eine monatliche Pauschale von ebenfalls 169 Franken für das Marketingpaket dazu, unabhängig davon, wie lange die Vermarktung dauert oder ob sie am Ende erfolgreich ist.

Das Promo-Mandat ist die nicht exklusive Variante: Wer selbst nach Käufern oder Mietern suchen oder zusätzlich andere Maklerinnen und Makler beauftragen will, zahlt beim Verkauf 2.5 Prozent, ebenfalls mit 10'000 Franken Mindestprovision, und bei der Vermietung eine Bruttomonatsmiete plus 500 Franken pauschal, mindestens aber 1'000 Franken. Die Aufschaltgebühr von 169 Franken bleibt auch hier bestehen, das Marketingpaket ist in diesem Modell laut eigener Konditionenübersicht inbegriffen. Findet die verkaufende oder vermietende Partei die Gegenpartei selbst, fällt beim Promo-Mandat gemäss eigener Beschreibung keine Provision an.

Dazu kommt eine Bestpreis-Garantie: Weist jemand während der laufenden Vermittlung nach, dass ein anderes Maklerunternehmen die gleiche Dienstleistung günstiger anbietet, passt BETTERHOMES die eigenen Konditionen entsprechend an, so die eigene Zusage. Einen pauschalen Rabatt oder einen einheitlichen Satz für alle Objektgrössen veröffentlicht die Seite nicht; wer ein verbindliches Angebot will, bekommt es erst im Beratungsgespräch als individuelles Konditionenblatt.

Standorte, Netzwerk und Erreichbarkeit

Der Hauptsitz liegt an der Flurstrasse 55 in Zürich. Dazu kommen regionale Büros in Aarau (Aargau), Basel, Bern, Chur, Etoy bei Lausanne, Luzern, Bellinzona im Tessin, Siders im Wallis, St. Gallen und Schindellegi am Zürichsee, jedes mit eigener Adresse und eigener Telefonnummer. Diese Ortspräsenz ist die praktische Seite der "lokalen Expertise", auf die sich das hybride Modell beruft. Wer zuerst telefonisch Kontakt aufnehmen will, erreicht zusätzlich einen zentralen Rückrufservice, werktags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr.

Wer selbst keine Immobilie hat, aber jemanden kennt, der verkaufen oder vermieten möchte, kann über das Tippgeber-Programm bis zu 25 Prozent der Vermittlungsprovision von BETTERHOMES erhalten, ausbezahlt bei erfolgreichem Abschluss und nachverfolgbar über das Portal MyBETTERHOMES®. Für den Einstieg in den Beruf selbst gibt es 2 separate Programme: immochallenge®, das Trainee-Programm für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die nebenberuflich in den Immobilienvertrieb starten, und immogrow®, das Programm für bereits ausgebildete Maklerprofis, die weiterwachsen wollen. Beide Programme erklären, warum ein Unternehmen mit derart vielen Standorten seine lokalen Teams laufend nachbesetzen kann, ohne jedes Mal extern zu rekrutieren.

Bewertungen und Vergleich zur Konkurrenz

Auf ProvenExpert.com sammelt BETTERHOMES eine Bewertung von 4.7 von 5 aus 3'581 Rezensionen, auf Trustpilot liegt der TrustScore bei 4.6 aus 908 Bewertungen. Beide Werte stammen von unabhängigen Bewertungsplattformen, nicht von einer Auswahl, die BETTERHOMES selbst trifft.

Wie gross BETTERHOMES im Vergleich zur Konkurrenz tatsächlich ist, zeigt eine eigene Übersicht auf der Unternehmensseite: Mit Stand 1. September 2026 führte BETTERHOMES 2005 publizierte Immobilien, deutlich vor RE/MAX mit 1'651, Engel & Völkers mit 923, ImmoSky mit 555 und Swiss Life Immopulse mit 238 Objekten. Die Zahlen stammen laut eigener Quellenangabe von den jeweiligen Firmenwebsites, BETTERHOMES weist an derselben Stelle darauf hin, dass es weder für deren Richtigkeit noch für ihre Vollständigkeit garantiert.

Für wen sich BETTERHOMES eignet

BETTERHOMES passt zu Verkäuferinnen und Vermietern, die eine landesweit tätige, technisch ausgestattete Maklerin wollen, aber trotzdem eine feste Ansprechperson vor Ort behalten möchten, und die bereit sind, im Standard-Mandat für die exklusive Betreuung auch dann eine monatliche Marketingpauschale zu zahlen, wenn sich der Verkauf hinzieht. Wer volle Freiheit behalten und parallel selbst suchen oder weitere Maklerbüros einschalten will, findet im nicht exklusiven Promo-Mandat die passendere, wenn auch nicht günstigere Provisionsstruktur. Für kleinere Wohnungen und Häuser, bei denen die Mindestprovision von 10'000 Franken greift, lohnt sich vorab ein Vergleich mit dem, was 2 respektive 2.5 Prozent in absoluten Franken bedeuten würden.

Was BETTERHOMES von vielen Mitbewerbern unterscheidet, ist die Kombination aus Selbstverständnis als PropTech-Unternehmen und klassischer, persönlich betreuter Maklerdienstleistung an landesweit verteilten Standorten, von Zürich bis ins Tessin und ins Wallis. Wer diese Kombination sucht und mit einer offengelegten, aber nicht ganz kostenlosen Provisionsstruktur leben kann, findet bei BETTERHOMES einen der am längsten etablierten Anbieter seiner Art in der Schweiz.

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