ImmoLeague AG
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ImmoLeague führt ihr Zürcher Büro an der Bahnhofstrasse 10, 8001 Zürich, erreichbar unter der Nummer +41 43 456 25 65 oder per Mail an zuerich@immoleague.ch. Rechtlich firmiert das Unternehmen als ImmoLeague AG mit Sitz in Kreuzlingen am Bodensee, Löwenstrasse 10, 8280 Kreuzlingen, wie sowohl die Fusszeile als auch das Impressum des Chat-Widgets divy übereinstimmend angeben. Neben Kreuzlingen und Zürich nennt die Website 3 weitere Büros in der Schweiz: Frauenfeld (Maurerstrasse 8, 8500 Frauenfeld), St. Gallen (Falkensteinstrasse 25, 9000 St. Gallen) und Zug (Gotthardstrasse 30, 6300 Zug), zusammen 5 Standorte. Dazu kommen 2 weitere Ableger ausserhalb der Schweiz, ImmoLeague Deutschland unter immoleague.de und ImmoLeague international unter immoleague.com. Auffällig ist dabei die Namensführung in der Fusszeile: Nur der Standort Kreuzlingen firmiert dort ausdrücklich als „ImmoLeague AG", die übrigen 4 Büros, darunter Zürich, treten schlicht als „ImmoLeague" auf, erkennbar als Zweigstellen derselben Gesellschaft. Wer am Bahnhofstrasse-Schalter vorspricht, bekommt also nicht ein Einzelbüro, sondern den Zürcher Standort eines Netzwerks mit rechtlichem Sitz in Kreuzlingen.
Für Verkäuferinnen und Verkäufer bietet die Website eine kostenfreie Bewertung über ein eigenes Bewertungstool, ergänzt um einen separaten Renovationsrechner, dazu die klassische Vermarktung unter „Immobilie verkaufen", einen direkten Ankauf durch die Firma selbst unter „Wir kaufen Ihre Immobilie" sowie den diskreten Kanal „Verkauf Off-Market". Käuferinnen und Käufer finden auf der Gegenseite eine Suche für die Schweiz und international, einen VIP-Suchauftrag und das Matching-Tool „I.Q. Match", dazu eine eigene Rubrik für den Immobilienkauf als Kapitalanlage. Das Suchwerkzeug auf der Startseite deckt ungewöhnlich viele Objektarten ab: neben Wohnungen, Häusern und Grundstücken auch Gewerbe und Büros, Fertigbauten, Parkplätze, ganze Firmen, Gastronomiebetriebe, Zimmer, Ferienwohnobjekte, Campingplätze, Wohnmobile, Bootsanlegestellen, Nebengebäude und sogar Schilder.
Der Off-Market-Kanal trägt einen eigenen Markennamen, I.Q. Secret Sale. Auf der zugehörigen Seite beschreibt die Firma ihn als einzigartigen Service für Mandantinnen und Mandanten, die eine diskrete Suche oder eine stille Vermarktung ihrer Immobilie wünschen. Statt ein Inserat öffentlich zu schalten, spielt ImmoLeague dabei ihr eigenes Netzwerk aus, das nach eigenen Angaben über die Schweizer Grenzen hinausreicht und aus geprüften Kontakten besteht. Käuferinnen und Käufer werden auf diesem Weg direkt zusammengeführt, ohne dass das Objekt auf einem Portal wie Homegate oder Comparis auftaucht. Für Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihre Verkaufsabsicht nicht öffentlich machen wollen, etwa weil Mieter, eine laufende Geschäftsbeziehung oder die Nachbarschaft nichts davon wissen sollen, ist das der zentrale Unterschied zu einer gewöhnlichen Vermarktung über ein Portal.
Beim Honorar macht ImmoLeague eine klare Ansage: Unter der Rubrik „Sechs gute Gründe" auf der Startseite beschreibt die Firma ihr Modell als zu 100 Prozent erfolgsabhängig, ohne Kosten im Voraus und ohne versteckte Nebenkosten. Eine konkrete Kommissionshöhe in Prozent oder Franken nennt die Seite nirgends, das eigentliche Honorar bleibt also Verhandlungssache im Erstgespräch. Dieselbe Liste verspricht zusätzlich eine Leistungsgarantie sowie ein zertifiziertes, unabhängiges Team mit einem eigenen Experten-Netzwerk und geprüften Partnerschaften, ohne dass die Website diese Begriffe an konkreten Referenzen oder Fallbeispielen festmacht.
Eine eigene Seite für die Goldküste
ImmoLeague betreibt eigene, geografisch zugeschnittene Landingpages, darunter eine speziell für die Goldküste am rechten Zürichseeufer. Dort definiert die Firma die Region selbst und konkret: Die Goldküste umfasst nach eigener Definition die Gemeinden Zollikon, Küsnacht, Meilen, Erlenbach und Herrliberg, statt nur pauschal von einer bevorzugten Lage zu sprechen. Auf derselben Seite verweist ImmoLeague zusätzlich auf eine eigene Geoseite für den Bodenseeraum, während die Zürich-Übersichtsseite ihrerseits auf eigene Seiten für Frauenfeld und für Winterthur verlinkt. Wer sein Haus in Küsnacht oder Herrliberg verkaufen will, findet bei ImmoLeague eine Seite, die genau auf diese Adresse zugeschnitten ist, statt eine allgemeine Zürich-Seite, die die Goldküste nur am Rand erwähnt. Für die Stadt selbst listet die Sitemap der Firma noch weitere, eigenständige Landingpages: eine für Immobilienberatung, eine für Immobilienvermarktung, eine für Immobilienexperten, eine für Premiumimmobilien und eine eigene für exklusive Immobilien. Zürich bekommt damit innerhalb des Netzwerks eine eigene redaktionelle Behandlung, losgelöst von der allgemeinen Firmenseite.
divy im Chat-Fenster und ein laufender Blog
Seit dem Frühsommer 2026 begrüsst auf der Website zusätzlich ein Chatbot namens divy die Besucherinnen und Besucher, den ImmoLeague im eigenen Blog als neues Teammitglied vorstellte. Laut den im Chat-Fenster verlinkten Nutzungsbedingungen erzeugt divy seine Antworten mithilfe von Google Gemini und/oder GPT, technisch betrieben von der ViDYO GmbH, und kann laut eigenem Disclaimer Fehler machen: Seine Auskünfte gelten ausdrücklich als unverbindlich. Der Bot beantwortet Fragen, fasst Informationen zusammen und leitet Anfragen bei Bedarf an das Team weiter. Daneben pflegt ImmoLeague einen aktiven Blog unter dem Namen I.Q. Magazin, mit Beiträgen zum Schweizer Immobilienmarkt und, zuletzt, einem Beitrag mit dem Titel „8 Punkte auf die Eigentümer achten sollten". Ein Maklerbüro, das online derart sichtbar bleibt, punktet zumindest bei der Erreichbarkeit ausserhalb der Bürozeiten, auch wenn ein Chatbot ein persönliches Beratungsgespräch am Bahnhofstrasse-Schalter nicht ersetzt.
SVIT-Mitgliedschaft, aber keine Zahl zum Team
Auf der eigenen Auszeichnungsseite bezeichnet sich ImmoLeague als Mitglied im Verband der Schweizerischen Immobilienwirtschaft SVIT und verweist auf zertifizierte Immobilienexpertinnen und -experten im Team. Eine Mitgliedsnummer oder ein Beitrittsjahr nennt die Seite nicht. Auch die Team-Seite bleibt an dieser Stelle zurückhaltend: Sie zeigt Namen und Funktionen, aber weder eine Gesamtzahl der Mitarbeitenden noch ein Gründungsjahr der Firma, und auch die übrigen geprüften Seiten nennen kein Gründungsjahr. Wer solche Angaben für die Entscheidung braucht, muss im persönlichen Gespräch nachfragen, die Website beantwortet es nicht.
Für wen sich das Büro eignet
ImmoLeague passt zu Eigentümerinnen und Eigentümern in der Stadt Zürich, die entweder eine breite, über mehrere Kanäle laufende Vermarktung wollen oder genau das Gegenteil suchen: einen Verkauf ganz ohne öffentliches Inserat über I.Q. Secret Sale, etwa für eine Wohnung an der Goldküste oder in einer anderen diskretionsbedürftigen Lage. Das erfolgsabhängige Honorarmodell ohne Kosten im Voraus nimmt zumindest das finanzielle Risiko eines langwierigen Verkaufsprozesses von den Verkaufenden, auch wenn die konkrete Kommissionshöhe erst im Gespräch feststeht. Der Kompromiss ist eine gewisse Distanz zur Stadt selbst: Der rechtliche Sitz der Firma liegt in Kreuzlingen am Bodensee, an der Grenze zu Deutschland, und wer eine inhabergeführte, ausschliesslich in Zürich verwurzelte Kanzlei sucht, findet das bei einem Netzwerk mit 5 Standorten in 4 Kantonen nicht. Wer dagegen die Reichweite eines grösseren Netzwerks mit eigenem KI-Chat, aktivem Blog und einem eigenen Off-Market-Kanal schätzt, bekommt an der Bahnhofstrasse 10 genau das.